Reinhard Brandl ist unterwegs mitten durch Bayern und trifft auf außergewöhnliche Menschen mit interessanten Geschichten. Jeden Dienstag neu - Hört rein!
Was vor einigen Jahren noch viel spontaner, leichter und manchmal auch ein bisschen weniger durchdacht war, ist heute ein wichtiger Teil meiner politischen Arbeit.
Denn über Instagram erreiche ich nicht nur viele Menschen. Ich kann zuhören, Fragen mitnehmen, Rückmeldungen bekommen und unmittelbar erfahren, was die Menschen bewegt. Für mich als Abgeordneter im Deutschen Bundestag ist genau dieser direkte Austausch besonders wertvoll. Politik darf nicht nur senden. Sie muss auch zuhören.
Aber natürlich gab es auch eine Zeit davor. Eine Zeit der ersten Posts, kleiner Schnappschüsse, spontaner Ideen und Beiträge, bei denen die große Social-Media-Strategie eher noch … überschaubar war. 😄
Heute möchte ich Instagram ganz bewusst nutzen: um mit Menschen ins Gespräch zu kommen, aber auch, um politische Inhalte verständlich zu vermitteln, Fakten einzuordnen und zu zeigen, welche Themen mich beschäftigen und wofür ich politisch stehe.
Denn Politik besteht nicht nur aus Sitzungen, Reden und Abstimmungen. Hinter vielen Entscheidungen stecken Zusammenhänge, Argumente und ganz konkrete Auswirkungen auf den Alltag. Genau das möchte ich hier sichtbar und nachvollziehbar machen.
Informieren, erklären, Positionen deutlich machen und gleichzeitig hören, was Euch beschäftigt. Darum geht es mir heute auf diesem Kanal.
Folgt mir gern, wenn das interessant für Euch ist!
Mit der geplanten Frühstartrente sollen Kinder ab dem sechsten Lebensjahr früh an langfristigen Vermögensaufbau herangeführt werden. Der Staat möchte dafür monatlich 10 Euro in eine kapitalgedeckte Altersvorsorge einzahlen.
Dabei geht es nicht nur um das Geld selbst: Wer schon früh erlebt, wie ein Depot wächst, wie Investieren funktioniert und welchen Unterschied Zeit machen kann, entwickelt eher Interesse daran, sich mit den eigenen Finanzen auseinanderzusetzen. Genau hier treffen Vermögensaufbau und finanzielle Bildung aufeinander. Denn finanzielle Bildung wird besonders dann lebendig, wenn sie nicht nur Theorie bleibt, sondern von Anfang an praktisch erfahrbar ist.
Wo bleiben die Reformen? Es geht nichts voran! Die Koalition streitet. Das höre und lese ich täglich. Was dabei untergeht: Politik besteht nicht nur aus den ganz großen Reformen. Bei uns landen andauernd bestehende Gesetze wieder auf dem Tisch oder wir beraten und verabschieden neue. Bei den bestehenden schauen wir, wo wir was besser machen können und wo wir Probleme lösen müssen. Allein in dieser Woche beraten wir 27 Gesetzentwürfe der Koalition. Heute zu Beispiel geht es um das Gesetz zu K.O.-Tropfen. Dort sehen wir einen Anstieg an Verdachtsfällen und wollen reagieren. Häufig im Nachtleben eingesetzt, betroffen sind ganz besonders Frauen und homosexuelle Männer. Die Täter sind fast alle Männer. Wir wollen K.O.-Tropfen rechtlich so einstufen wie eine Waffe oder ein gefährliches Werkzeug und die Mindeststrafe von drei auf fünf Jahre anheben. Das ist zwar keine große Strukturreform, aber es ist eine ganz konkrete Änderung für ein ganz konkretes Problem.
Und genau so funktioniert’s bei uns: prüfen, nachbessern, Schutzlücken schließen.
Die Linke hat ein ungelöstes Problem im Umgang mit Antisemitismus und Israel. Besonders sichtbar wurde das im Berliner Wahlkampf 2026: Bei einer Wahlkampfveranstaltung der Neuköllner Linken trat der Rapper Dahabflex mit Zeilen wie „Yalla Intifada“ und „Death to the IDF“ auf. Zur Wahlparty kamen dann Judenhasser und ein Clan-Chef.
Nach der Wahl warf der Zentralrat der Juden der Partei wiederholte antisemitische Grenzüberschreitungen im Wahlkampf vor.
Im feierlichen Rahmen wurde die neue Unterkunft des THW-Ortsverbandes Eichstätt offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
Der Neubau in innovativer Holzhybrid-Bauweise ersetzt die alte, über 50 Jahre treu genutzte Heimat direkt am Altmühlufer und setzt bundesweit neue Maßstäbe für zukunftssichere Investitionen in den Zivilschutz.
Die Weichen und die nötigen Millionen für das Projekt wurden bereits vor Jahren im Rahmen durch den Bund und die BImA gestellt.
Eine bewusste, strukturelle Investition in die Basis, die genau zur richtigen Zeit kommt. Wir sind in einer volatilen sicherheitspolitischen Lage in Europa und extreme Unwetterereignisse durch den Klimawandel sowie moderne, hybride Bedrohungen bedrohen unsere Sicherheit. Ein wehrhafter Staat benötigt neben einer starken militärischen Verteidigung zwingend eine ebenso krisenfeste zivile Komponente.
Das neue Gebäude besticht durch zukunftsweisende Technik und Nachhaltigkeit. Neben der modernen Holzhybrid-Bauweise bieten die Hallen eine hochmoderne Infrastruktur, die von neuen Werkstätten bis hin zu fortschrittlichen Abgasabsauganlagen für die schweren Einsatzfahrzeuge reicht.
Mehr als 80 aktive Kameradinnen und Kameraden engagieren sich derzeit beim THW. Christian Tontarra führt als Ortsbeauftragter den Eichstätter Ortsverband an.
Großer Erfolg für den Gesundheitsstandort Ingolstadt: Mit einer feierlichen Eröffnung hat der „Elite Podo Campus“ seinen Betrieb aufgenommen.
Es handelt sich um die vierte staatlich anerkannte Podologieschule in Bayern. Gründer und Schulleiter Michael Hiebl schließt damit eine Versorgungslücke in der medizinischen Fußpflege.
Die Resonanz auf das neue Ausbildungsangebot ist enorm. „Der erste Jahrgang startet am 22. September mit 20 Auszubildenden“, berichtete Hiebel bei der Eröffnung. Es gebe bereits Wartelisten und das Einzugsgebiet der Schule reiche weit über die Region hinaus.
Auch die Altersstruktur der Klasse – von 18 bis 56 Jahren – zeigt, wie attraktiv das Berufsbild für unterschiedlichste Lebenswege und Quereinsteiger ist.
Im Rahmen des Festakts wurden besonders der unternehmerische Mut und das persönliche Engagement von Schulleiter Michael Hiebl sowie seinem Team gewürdigt.
Michael Hiebl hat selbst Verantwortung übernommen und erhebliche eigene Mittel investiert.
Angesichts des bundesweiten Fachkräftemangels im Gesundheitssektor ist diese private Initiative ein unverzichtbarer Baustein, um Patientinnen und Patienten – insbesondere Menschen mit Diabetes – künftig schneller und flächendeckender behandeln zu können.